Registrieren

September 01, 2014
Hilfsorganisationen

Neben der Feuerwehr spielt der Rettungsdienst eine wichtige Rolle in der Gefahrenabwehr. Absolventen des Studiengangs können auch hier verschiedene Aufgaben, insbesondere im Bereich des Managements, wahrnehmen.
Das Studium vermittelt eine breite Basis an betriebswirtschaflichem Wissen mit dem Fokus auf Hilfsorganisationen und Unternehmen der Gefahrenabwehr. Neben allgemeinem BWL-Grundwissen und Rechnungswesen erwerben die Studenten Kenntnisse in den Bereichen Logistik und Materialwirtschaft, sowie Investition und Finanzierung. Darüber hinaus erhalten die Studenten vielseitiges Fachwissen für den Bereich des Projektmanagements und der Führung von Mitarbeitern. Alle Absolventen erreichen zudem nach zweisemestriger Vorlesung die vom TÜV Rheinland zertifizierte Qualifikation des Qualitätsbeauftragten, die Grundlage zur Weiterbildung als Qualitätsmanager ist.
Damit eigenen sie sich beispielsweise für administrative Stellen bei Hilfsorganisationen oder privaten Unternehmen. Dazu erhalten die Studenten im Fach „Biomedizinische Technik“ nicht nur Basiswissen über Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers sondern auch grundlegenedes Wissen über Medizingeräte und die Grundlagen des Medizinproduktegesetzes. Dieses Thema wird auch in den Vorlesungen „Rechtliche Grundlagen“ und „Besondere Rechtsfragen“ behandelt.
Rettungsingenieure überzeugen dabei durch eine interdisziplinäre Ausbildung. Neben Fachkenntnissen für den innerbetrieblichen Bereich sind Rettungsingenieure auch bestens zur externen Repräsentation und Verhandlung ausgebildet. Das natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundwissen fördert das Verständnis für andere Institutionen der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr und hilft im Gespräch mit Angehörigen der Feuerwehr und Fachberatern verschiedener Fachrichtung bei größeren Schaden- und Gefahrenlagen.